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Tag der Sachsen in Großenhain

 

Wie in den vergangenen Jahren nahm der Fanfarenzug Zwochau wieder am Tag der Sachsen teil, der in diesem Jahr am 07.09.2014 in Großenhain stattfand.

„Morgens“ um halb 11 startete der Bus in Richtung Dresden. Wir hatten Verpflegungsbeutel, jede Menge Getränke und gute Laune in unserem Reisegepäck. Während der Fahrt war die Stimmung fröhlich. Es wurde viel (Kaffee) getrunken und schon ein wenig Kuchen verzehrt, es wurde viel geschwatzt und gelacht. Nach etwa der Hälfte der Strecke nahm man einen starkenKaffeegeruch wahr, der daher rührte, dass eine der Thermoskannen undicht war und ihren gesamten Inhalt im Bus verteilte. Während der Fahrt eine Flüssigkeit aufzuwischen ist keine gute Idee, denn durch Kurven und Hügel rann die braune Soße den gesamten Gang hinab bis zur Fahrertür. Nach einem mittelschweren Arbeitseinsatz unserer Mädels konnte die Katastrophe zum Glück relativ schnell abgewendet werden.

Nachdem nun also dieses Problem gelöst war, trat nun ein neues in den Vordergrund:  Wir waren spät dran! Bis um 12 Uhr sollten Busse und andere Transportmittel vom Stellplatz verschwinden, da dann die Innenstadt abgesperrt wäre und keiner mehr raus und reinkäme, allerdings waren wir bis 13 Uhr noch unterwegs. Das bedeutete Umziehen im Bus bei voller Fahrt. Solch eine Aufregung war nichts für einige angespannte Nerven. Aber es ging trotz Platzmangel und rasanter Busgeschwindigkeit. Unsere Stabführerin war „glücklicherweise“ die einzige, die durch das Kaffee-Inferno Flecken auf ihrer Hose hatte.

Als wir 13.15 Uhr endlich an unserem Stellplatz ankamen, mussten wir dank unserer Verspätung nicht lange bis zu Beginn des Umzuges warten. Die Trommler nutzten die Zeit und spielten sich ein. Kurz darauf ging es auch schon los. Bereits zu Beginn wurden wir mit kräftigem Applaus und Pfiffen angefeuert. Die Sonne prasselte auf uns herab, doch dank der tollen Unterstützung und der Wasserlieferungen unserer Fans kippte uns keiner aus den Schuhen.

Nachdem wir MDR und VIP-Tribüne passiert hatten, fiel uns der Weg deutlich leichter. Auch die Vorgänger hielten nun nicht mehr so oft an, sodass wir mit angenehmem Marsch-Tempo wieder am Ende der Strecke ankamen. Nun hieß es nur noch „Gruppenfoto“ und dann waren wir schon wieder im Bus und auf dem Nachhauseweg. Unterwegs wurde auf diesen erfolgreichen Auftritt vor so vielen Leuten in Großenhain und im Fernsehen gefeiert und angestoßen. Kurz vor Zwochau braute sich dann das angesagte Unwetter zusammen, das uns zum Glück nicht schon während des Umzuges heimsuchte. 

Alles in allem war es ein sehr toller Tag und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn der Tag der Sachsen diesmal in Wurzen stattfindet!

Wenn Sie die Live-Übertragung verpasst haben sollten, dann können Sie es sich gerne bei der MDR-Mediathek (http://www.mdr.de/mediathek/suche/video220986_zc-485c01ae_zs-d23ba9ff.html) ansehen. 

                                                                                                        Eva Teppke